Im Herbst 2020 erreichte uns die Anfrage der Berufsbildenden Schule Landau, ob wir uns an der Beschaffung von Materialien zum Bau von CO2-Messgeräten für die Klassenräume der Schule beteiligen. Schnell war entschieden, dass wir 1000 € spenden können, ganz zur Freude der sehr engagierten Lehrerin, Frau Radestock, und ihres 12-er Informatik-Grundkurses.

Die Geräte sollen in den Klassenzimmern angebracht werden und bei Überschreitung einer gewissen CO2-Konzentration in der Luft entweder über ein Lichtsignal (Ampel) oder ein akustisches Signal zum rechtzeitigen Lüften auffordern. Vor den Weihnachtsferien konnte dann leider nur kurz mit den Materialien gearbeitet werden: die Schüler*innen bauten zum Einstieg einen Schaltkreis und schrieben ein allererstes Programm, mit dem sie LED-Leuchten an- und ausgeschalteten. Dann kam der Lockdown und wiederholte Schulschließungen,  der Bau verzögerte sich immer wieder, nebenbei sollte ja auch noch der reguläre Unterricht stattfinden! Anfang April ging es endlich weiter, gruppenweise getrennt in Präsenz- und Fernunterricht. Frau Radestock hat es geschafft, den Unterricht so aufzuteilen, dass sich die Gruppen ergänzen: während die Schüler*innen in der Schule mit der Hardware arbeiten, beschäftigen sich die Kids im Fernunterricht mit Python. Die Angst der Schüler*innen vor mangelnder Technikerfahrung und Computerkompetenz ist verschwunden, jetzt wird mit Schwung an dem Projekt weitergearbeitet.

Gerne stellt Ihnen Frau Radestock einen ausführlichen Zwischenbericht zur Verfügung. Hier erläutert sie genau ihr Konzept, stellt ihren Arbeitsplan für den Fern- und Präsenzunterricht vor und berichtet von ihrer bisherigen Erfahrung. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte per Mail an fit@cs.uni-kl.de.

Wir danken Frau Radestock sehr für ihr Engagement und wünschen dem Kurs weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Bau der Messgeräte!