FIT e.V.

Reisebericht unserer Gewinnspiel-Gewinnerin

Die glückliche Gewinnerin unseres Gewinnspiels zum Informatik-Praxistag 2013, Lara E., hat ihren Aufenthalt in Berlin in vollen Zügen genossen und war nun so freundlich, uns an ihren Eindrücken sowie an ihrem Fernweh teilhaben zu lassen. Herzlichen Dank dafür!

 

"Berlin in drei Tagen zu erleben ist gar nicht so einfach. Es gibt so viel zu sehen, dass man auch problemlos drei Wochen in Deutschlands Hauptstadt verbringen könnte. Als ich erfuhr, dass ich die Reise nach Berlin tatsächlich gewonnen hatte, war die Freude riesig. Am Morgen des neunten April ging das Abenteuer dann endlich los. 

Gereist wurde im gemütlichen Reisebus, der wider Erwarten genügend notwendigen Komfort für eine solch lange Fahrt bot. Erschöpft kamen wir nach etwa neun Stunden endlich in unserem Hotel an, ein Bio-Hotel im Übrigen, welches für mich und meinen Begleiter völliges Neuland bedeutete- umso gespannter waren wir also. Unser Hotel war sehr geschmackvoll und modern eingerichtet, sodass wir uns sofort wohl fühlten. Spontan nutzten wir die späte Stunde noch dazu, eine Abendrundfahrt zu unternehmen. Mit einem Doppeldeckerbus entdeckten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. So bekamen wir einen ersten Eindruck von Berlin und einen kurzen Blick auf die Siegessäule, das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, Schloss Bellevue, etc. Aufgrund der einzigartigen Beleuchtung kamen viele der Bauten besonders gut zur Geltung. Früh am nächsten Morgen durften wir frisch ausgeruht das leckere Frühstück im Hotel genießen, es blieben wirklich keine Wünsche offen, obwohl das Hotel lediglich vegetarische Mahlzeiten servierte. So waren wir schließlich gestärkt für einen Tag voller Unternehmungen. Wir machten uns auf den Weg Richtung Fernsehturm, den wir dann mithilfe eines Aufzuges emporstiegen. Der Ausblick war unglaublich. Von dort oben aus war es uns möglich, ganz Berlin zu überblicken und es wurde uns dabei mehr und mehr klar, dass es uns nicht einmal annähernd möglich sein würde, Berlin in seiner ganzen Vielfalt zu erleben. Wir verbrachten den kompletten Tag mit Sight-Seeing und versuchten, so viele Eindrücke wie nur möglich aufzusauen. Schlussendlich verließen wir Berlin nach drei Tagen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit einem weinenden, weil dieses eine Mal ‚Großstadtluft schnuppern’ uns ganz schön Fernweh bereitet hatte und uns der Gedanke an die Rückkehr in das doch recht überschaubare Kaiserslautern schmerzte und doch auch mit einem lachenden Auge, weil wir in diesem Moment wussten, dass wir wiederkommen würden, vielleicht schon sehr bald, um all das nachzuholen, wofür die Zeit dieses Mal nicht ausreichte. Denn die Reise hatte uns neugierig gemacht, neugierig auf noch viel mehr ‚Berlin’."